Winterzeit - Gefahr auf dem Eis

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So aber nun zu meinem eigentlichen Thema. Es ist kalt und wird kälter. Der Winter ist voll da. Was gibt es schöneres als bei sonnigem Wetter spazieren zu gehen und gerne auch mal auf einen See zu schlittern. Das klingt super oder? Die glitzernde Eisfläche lockt nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene. Leider kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Jedes Jahr sterben um die 100 Personen im Eiswasser. Alleine schafft man es kaum raus. Das umliegende Eis bricht und drückt einen runter. Im schlimmsten Fall gerät man direkt unters Eis, dann hat man keine Chance. Dazu das kalte Wasser. Ihr kühl 20x schneller aus als an Land, das bedeutet nach nur fünf Minuten seid ihr erfroren.


Daher gilt im Winter beim Betreten der Eisflächen:

* Geht niemals alleine aufs Eis

* Achtet auf freigegebene Seen, wo die Eisdicke bestimmt wurde

* Wartet lieber etwas länger, damit aus dem Vergnügen kein Alptraum wird

* Seid ihr unsicher, geht auf Eisbahnen oder in Hallen


Was macht man aber nun, wenn man eingebrochen ist oder jemanden sieht, der einbricht?

Brecht ihr ein, breitet die Arme aus, damit ihr nicht untergeht. Versucht ruhig zu bleiben und ruft so laut ihr könnt um Hilfe. Versucht euch auf dem Bauch oder Rücken auf das Eis zu schieben. Bitte immer in die Richtung aus der ihr gekommen seid, denn da hat das Eis ja auf dem Hinweg noch gehalten. Erreicht ihr das Ufer, dann versucht euch sofort zu wärmen und ruft einen Arzt. Beim Wideraufwärmen gelangt das unterkühlt Blut zum Herzen, was lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen verursachen kann. Schafft ihr es nicht aus dem Eis, dann versucht nicht in Panik zu verfallen, das kostet Energie. Versucht mit ausgebreiteten Armen an der Wasseroberfläche zu bleiben und auf euch aufmerksam zu machen.


Ist ein Begleiter in der Nähe, ruft dieser natürlich sofort erst einmal Hilfe. Das ist das Wichtigste. Seid ihr in einem Wald oder versteckten See, versucht die Stelle gut zu beschreiben und setzt den Rettungskräften eine Markierung, wo sie einfahren müssen. Beruhigt euren Partner im Eis und versucht ihn anzuweisen wie er sich aus dem Eis befreien kann. Ihr selber dürft euch niemals in Gefahr bringen, denn das hilft nicht. Wenn ihr euch traut zu helfen, bewegt euch in Bauchlage zur Unglücksstelle und nehmt einen langen Gegenstand mit, damit ihr nicht zu dicht an die Einbruchstelle kommt. Ein dickerer Stock, Gürtel, ein fester Schal... wären geeignet.


Habt ihr den Verunglückten rausziehen können und am Ufe und er ist bei Bewusstsein, dann helft ihm sich zu wärmen. Die nasse Kleidung muss aus und entweder neue trockene Kleidung anziehen oder Decken/ Rettungsdecken (sowas dabei zu haben ist immer ratsam) nutzen und ihn einwickeln und vor Wind schützen. Er sollte völlig ruhig bleiben und sich weder aktiv noch passiv bewegen oder bewegt werden. Ist er wach, können warme Getränke gereicht werden, aber KEIN Alkohol! Auch bitte nicht die Hände und Füße massieren, um die Durchblutung zu fördern! Ist er bewusstlos, dann natürlich in die stabile Seitenlage bringen und ggfs. mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. Bitte den Verunglückten immer warm halten, um weiteren Wärmeverlust zu vermeiden.

Kurzer Exkurs zur Wiederbelebung:

Bei einer Herzdruckmassage wird das Brustbein etwa 4–5 cm tief eingedrückt, das erfordert schon ziemlich Kraft. Ebenso wichtig ist, den Druck danach vollkommen zu lockern, damit das Herz sich wieder mit Blut füllen kann (Hände bleiben am Körper). Um mit den Kompressionen, wie die Mediziner die Druckmassagen bezeichnen, möglichst viel Blut in den Kreislauf zu pressen, muss die Brust ausreichend häufig zusammengedrückt werden. Empfohlen wird eine Frequenz von 80–100 Kompressionen pro Minute, die Herzdruckmassage sollte dabei möglichst nicht länger als fünf Sekunden unterbrochen werden. Das ist ziemlich anstrengend.

  • Voraussetzung für eine erfolgreiche Herzmassage ist eine harte Unterlage (z. B. Fußboden, Asphalt, Rasen). Matratzen sind ungeeignet, da so die Kompressionsbewegungen des Helfers „verpuffen“.

  • Macht den Brustkorb des Betroffenen frei, um den richtigen Druckpunkt für die Herzmassage zu finden. Der Druckpunkt befindet sich im Zentrum der Brust. Ist der Druckpunkt zu hoch angesetzt, so besteht die Gefahr eines Schlüsselbeinbruchs, liegt er zu tief, können Leber und Milz geschädigt werden. Ein seitlich des Schlüsselbeins angesetzter Druckpunkt kann zu Rippenbrüchen führen.

  • Legt den Handballen der einen Hand auf die Mitte des Brustkorbs und den Handballen der zweiten Hand auf den Handrücken der ersten Hand. Die Finger werden jetzt miteinander verschränkt. Drückt nun mit gestreckten Armen senkrecht von oben auf diesen Punkt des Brustbeins.

Wichtig: Bei der Herzdruckmassage sind die Arme des Helfers gestreckt. Der Helfer beugt sich so weit über den Verletzten, dass der Druck senkrecht von oben auf den Brustkorb wirkt. Seit einer Weile wird ungeübten Ersthelfern empfohlen, auf die Atemspende zu verzichten und sich völlig auf die Herzdruckmassage zu konzentrieren. Studien haben gezeigt, dass bei einem plötzlichen Herzstillstand eines Erwachsenen, für etwa 8 Minuten ausreichend Sauerstoff im Blut vorhanden ist. Dieser erreicht jedoch das Gehirn nur, wenn er mittels Herzdruckmassage dorthin gepumpt wird. Die Herzdruckmassage ohne Atemspende muss ohne Unterbrechung durchgeführt werden, bis die Rettungskräfte eintreffen.


Gerade bei korrekt durchgeführter Herzdruckmassage kommen Rippenbrüche vor, besonders bei älteren Menschen. Dies ist ein Zeichen, dass genügend Druck im Brustkorb aufgebaut wird und wenn es entsprechend „knackt“, keinerlei Grund, die Reanimation zu beenden! Helfer, egal ob Ärzte oder Laien, haften auch nicht für Rippenbrüche oder andere Schäden, die durch die Wiederbelebung entstehen (die Alternative wäre ja, dass der Patient gestorben wäre...


Traut sich der Ersthelfer das Durchführen von Atemspenden zu, liegt das empfohlene Verhältnis bei 30:2 – das heißt nach jeweils 30 Herzkompressionen werden zwei Atemspenden gegeben.

Generell gilt: Egal ob Mund-zu-Nase- oder Mund-zu-Mund-Beatmung, bei richtiger Beatmungstechnik hebt und senkt sich der Brustkorb des Beatmeten. Ist dies nicht der Fall, sind eventuell die Atemwege verlegt. Kontrolliert dann Mund- und Rachenraum und entfernt sichtbare Fremdkörper. Denkt daran, jeweils Mund oder Nase des Verunglückten zu zu halten, wenn ihr Luft in den Mund oder die Nase blast. Der Sauerstoff soll ja nicht am anderen Ende wieder entweichen.


Das sind natürlich alles nur nützliche Tipps. Wie ihr dann reagiert, wenn ihr bei einem Unfall dabei seid oder wenn ihr gar selber Opfer seid und ob ihr dann an alles denkt, ist natürlich keine Garantie. Aber es hilft, sich ein paar Dinge ins Bewusstsein zu rufen und vielleicht auch ein wenig besser vorbereitet zu sein. Erklärt auch euren Kindern wie gefährlich Eis sein kann und wie sie sich im Zweifel retten können.


Dann hoffe ich, dass niemanden was passiert und wünsche euch eine schöne Woche und eben einen tollen Start in dieses neue Jahr, was ihr hoffentlich mit großartigen Vorsätzen startet.

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