Intervallfasten

Intervallfasten gilt ja als sehr gesund um Gewicht zu verlieren, aber auch zur Bekämpfung von Krankheiten. Das liegt daran, dass die körpereigene Entgiftung durch die Essenspausen aktiviert wird. Daher wird es in der Naturheilkunde zur Bekmäpfung und auch Vorbeugung chronischer Krankheiten genutzt.


Die bekannteste Methode des Intervallfastens ist die 16/8-Methode. Das bedeutet, man nimmt alle Mahlzeiten des Tages in einem Zeitfenster von 8 Stunden zu sich, in den übrigen 16 Stunden (die auch die Nachtruhe umfassen) isst man nichts und trinkt nur Wasser. Trotz dieser einfach klingenden Beschreibung, gibt es beim Intervallfasten viele Irrtümer.


  1. Gesund essen Nur zu Fasten und auf Essen zu verzichten bringt nicht viel. In der Essenszeit sollte Wert auf gesundes gelegt werden.

  2. Zu viel essen und zu schnell Wenn die Fastenphase vorüber ist, sollte natürlich nun nicht auf Teufel komm raus geschlemmt werden. Langsam essen, in Ruhe essen und eben auf Qualität achten. Gerade nach so einer doch langen Essenspause kommt es sonst zu unschönen Nebeneffekten wie Bauchschmerzen. Also nur so viel essen wie gewöhnlich und bis eben der Hunger gestillt ist.

  3. Zu viel des Guten Wenn ihr es übertreibt, also sprich z. B. 18 Stunden fastet, weil ihr meint, das wäre besser, dann kommt es schnell dazu, aufzugeben. Es ist auch nicht nötig solange auf Nahrung zu verzichten. Wenn ihr dann noch in der kurzen Essenszeit sehr wenig esst, seid ihr in einem Defizit, was zu Heißhunger führt und dann letztlich dazu, dass ihr kurzzeitig aufhört.

  4. Zu kurz Intervallfasten ist eine dauerhafte Ernährung. Es nutzt überhaupt nichts, wenn man mal einen Tag fastet und schon am nächsten normal isst oder zwischendurch snackt. Wenn ihr euch damit nicht anfreunden könnt, es aber für eure Gesundheit macht, dann solltet ihr das dennoch schon mal drei Monate durchhalten. Wenn ihr es nur macht, um abzunehmen, dann ist das keine passende Diät.

  5. Hohe Erwartungen Intervallfasten ist keine Blitzdiät. Natürlich werdet ihr abnehmen, gerade, wenn ihr übergewichtig seid. Aber generell ist es eine sehr gesunde Ernährungsform, die dauerhafte Erfolge mit sich bringt. Also wer damit beginnt in der Hoffnung fix mal 20 Kg zu verlieren, der wird enttäuscht werden.

  6. Ausbruch aus der Fastenphase/ Ausnahmen Die Ausnahme bestimmt die Regel... naja mit Sicherheit. Wenn ihr das Prinzip schon gut erlernt habt, ist es natürlich kein Problem, wenn ihr mal an einem Samstag auf einer Feier außerhalb eurer Essenszeit esst oder was anderes trinkt als nur Wasser. Aber das sind eben die Ausnahmen und sollten gerade als Neuling absolut vermieden werden. Denn schnell findet man Gefallen an den Ausnahmen. Snacken und was anderes Trinken außer Wasser ist in der Fasenzeit absolut tabu und damit ist euer Fasten dann auch beendet.


Also eure Einstellung ist wichtig dabei und ihr solltet euch wirklich im Vorfeld damit beschäftigen oder von eurem Arzt, einem ganzheitlichen Ernährungsberater oder Heilpraktiker begleiten lassen. Aber lasst euch nicht entmutigen, wir bei allem gilt: Übung macht den Meister.





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